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Verfahren

Arbeitsgruppen oder Organisationen in den afrikanischen Projektländern führen den Makaranta- Wettbewerb ehrenamtlich durch, in der Regel in Zusammenarbeit mit den einheimischen Schulbehörden.
 
Als erstes wird der Bereich bestimmt, dessen Grundschulen zur Teilnahme eingeladen werden sollen.
 
Alle Schulen, die mitmachen wollen, füllen einen Fragebogen aus, der folgende Aspekte umfassen kann:
 
- pädagogische Erfolge der Schule
- Zusammenarbeit der Lehrer, Eltern und Schüler
- Anteil der Mädchen an der Schülerschaft
- Integration Behinderter
- Förderung einheimischer Sprachen
- ökologische Aspekte des Unterrichts
- praktische Erziehung wie Gartenarbeit, Viehzucht und Handwerk
- Ordnung und Sauberkeit der schulischen Anlagen
- außerschulische Aktivitäten
 
In einem eventuell mehrstufigen Auswahlverfahren wird eine kleine Gruppe von Schulen ermittelt, aus der eine Jury schließlich die Siegerschule bestimmt. Vorher soll jede dieser Schulen ohne Ankündigung besucht werden, damit die Fragebogen-Auskünfte mit der Wirklichkeit verglichen werden können. Außerdem müssen die Schulen, die es in die Schlussrunde geschafft haben, angeben, wofür sie im Falle eines Sieges das Preisgeld verwenden wollen.
 
Die siegreiche Schule bekommt einen Preis in Höhe von 1.500 Euro, außerdem eine Urkunde und eine Metallplakette.
 
Die Preisverleihungsfeier soll ein Fest für die ganze Schule sein, mit möglichst großer Beteiligung politischer Prominenz. Beispiel: Feier in Mosambik, 2007

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