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Zur Lage der Grundbildung in Afrika südlich der Sahara

Lesen, schreiben und rechnen zu können ist Voraussetzung, um die eigene Zukunft zu gestalten. Wer über Grundfertigkeiten in den Kulturtechniken verfügt und Grundkenntnisse erhalten hat, um in seiner Gesellschaft kreativ zu überleben, kann die eigene Gesundheit besser schützen (z.B. gegen AIDS), findet eher Verdienstmöglichkeiten und zeigt mehr Bereitschaft, die Gesellschaft mitzugestalten. Ohne Grundbildung sind Menschen nur unzureichend in der Lage, ihre Lebensverhältnisse langfristig zu verbessern und sich für ihre Interessen einzusetzen.

Trotz großer Anstrengungen in den letzten 50 Jahren gehen heute im Durchschnitt mehr als ein Viertel der Jungen im Grundschulalter nicht in die Schule; bei den Mädchen ist es fast jedes dritte.

Mehr als 40 Prozent der Schüler verlassen die Schule vorzeitig und erreichen den Abschluss nach sechs Jahren nicht.

Hinzu kommt, dass das Niveau des Unterrichts und die Lernbedingungen in vielen Schulen schlecht sind. Auch nach mehrjährigem Schulbesuch können viele Kinder nicht lesen, schreiben und rechnen.

Entscheidend für den Schulerfolg sind an erster Stelle kompetente und motivierte Lehrer; davon gibt es viel zu wenige.

Hier setzt Makaranta an mit dem Ziel, die Qualität des Unterrichtens zu verbessern.

Grundbildung ist kein Selbstzweck.

Sie ist Voraussetzung für jeglichen Entwicklungsprozess.
     

 

Millenniums-Erklärung der Vereinten Nationen
verabschiedet von der Generalversammlung anläßlich des Millenniumsgipfels mit 150 Staats- und Regierungschefs, September 2000

"Wir treffen den Beschluß, bis zum Jahr 2015 ... sicherzustellen, dass Kinder in der ganzen Welt, Jungen wie Mädchen, eine Primarschulbildung vollständig abschließen können und dass Mädchen wie Jungen gleichberechtigten Zugang zu allen Bildungsebenen haben."

 

UNESCO: Bildung für alle   Lesen

 

 

 

 

 

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